Sperrung des Moorburger Elbdeichs verhindern

Nach Plänen der Hamburg Port Authority (HPA) soll der Moorburger Elbdeich für gut ein Jahr gesperrt werden, weil die HPA einen südlichen Straßenanschluss für das Containerterminal Altenwerder herstellen möchte. Dadurch würde Moorburg zweigeteilt, die beiden Teile wären nur noch über große Umwege über Hausbruch oder Neuhof zu erreichen.

Dazu Günter Rosenberger, Spitzenkandidat der FDP Süderelbe für die Bezirksversammlungswahl: „Die Verwaltung zeigt mal wieder, dass ihr Bürger völlig egal sind. Statt Rücksicht auf die Anwohner zu nehmen, wird ohne Sinn und Verstand geplant und gebaut. Durch eine vernünftige Planung wäre eine solch lange Vollsperrung mit Sicherheit vermeidbar gewesen. Stattdessen wäre auch eine halbseitige Sperrung möglich, die mit einer entsprechenden Verkehrsführung weiterhin den Durchgangsverkehr ermöglichen würde. Ich hoffe, dass hier im Senat und der HPA ein Umdenken stattfindet und die Baumaßnahme so umgeplant wird, dass Moorburg verkehrstechnisch nicht geteilt werden muss.“

Der Bezirksverband der FDP Harburg setzt sich in seinem Wahlprogramm für eine bessere Koordinierung von Baustellen und eine schnellere Fertigstellung ein, etwa durch einen Mehrschichtbetrieb und eines Bonus-Malus-System, bei dem ein schnellerer Abschluss einer Baustelle finanziell honoriert wird. Außerdem soll Moorburg aus dem Hafenentwicklungsgebiet herausgenommen werden, womit statt der HPA der Bezirk für eine solche Baumaßnahme zuständig wäre.